NMS 2013-2015

   
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Die Ausbildung von Lehramtsanwärtern (LAA) sowie der Praktikanten ist Bestandteil der schulischen Unterrichts- und Personalentwicklung und zielt ab auf die Berufsfähigkeit der jungen Lehrkräfte. Die an der Ausbildung Beteiligten orientieren sich an einem erwachsenengerechten und subjektorientierten Lernverständnis, das davon ausgeht, dass LAA und Praktikanten ihre Ausbildung selbstständig und aktiv im Rahmen der schulischen Möglichkeiten und der institutionell festgelegten Ausbildungsziele steuern und gestalten.

Die Nelson-Mandela-Schule Remscheid versteht die Ausbildung von LAA und von Praktikanten als wichtigen Faktor der Unterrichtsentwicklung an der Schule.

 

Zusammenarbeit mit Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL)

Die Nelson-Mandela-Schule betreut LAA und Praktikanten (Praxissemester) der Seminare SF und HRGe des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung Solingen. Zurzeit arbeiten wir mit der Karl-Kind-Schule (Förderschule LE) zusammen.

Für den Bereich Ausbildung ist der Ausbildungsbeauftragte (ABB) Herr Ergin Akyüz verantwortlich.

 

Praktikanten

An der Nelson-Mandela-Schule bieten wir im Jahr mehrmals Praktikumsplätze an. Das Angebot richtet sich an Eignungs-, Berufsfeld- und Orientierungspraktikanten.

Während der meist vierwöchigen Praktikumszeit werden die Praktikanten sehr intensiv vom Kollegium betreut. Die Nelson-Mandela-Schule hat das Ziel, den Praktikanten einen sehr weitgehenden Einblick in den Schulalltag aus Sicht der Lehrenden zu ermöglichen. Sie hospitieren in den Stunden ihrer Fächer, erhalten die Gelegenheit, kleine Unterrichtseinheiten unter Anleitung selbst durchzuführen, beteiligen sich aktiv bei der Betreuung von Gruppenarbeitsphasen, einzelnen Schülern oder kleinen Schülergruppen, nehmen an Stunden teil, die das Profil unserer Schule ausmachen. Dazu gehören Klassenrat, SEGEL-Stunden, Projektarbeit, etc. Sie erhalten Einblick in Konferenzen, Teambesprechungen, ggf. Lernentwicklungsgespräche und Elternabende.

Gleichzeitig erwarten wir eine große Selbstständigkeit. Nach einer kurzen Einführungsphase stellen sich die Praktikanten mit Unterstützung des ABB und der stellvertretenden Schulleiterin ihren Stundenplan zusammen, knüpfen den Kontakt zu den Kollegen und nehmen ihre Aufgaben sehr pünktlich und zuverlässig wahr.

 

Im Rahmen des Praktikums gibt es feste Gesprächstermine mit dem ABB und der Schulleitung, in denen das Praktikum, die eigene Rolle, Schülerverhalten, Probleme, aber auch die Besonderheiten des Schulsystems Sekundarschule eingehend thematisiert werden.

 

Die Eignungspraktikanten müssen sich für die ausgeschriebenen Stellen über das Internetportal Elise anmelden. Die Orientierungs- und Berufsfeldpraktikanten nehmen direkt zur Schule Kontakt auf. In der zeitlichen Gestaltung des Praktikums sind wir flexibel und können individuelle Lösungen mit den Praktikanten absprechen.

 

Absolventen des Praxissemesters

Das nordrhein-westfälische Lehrerausbildungsgesetz vom 12.5.2009 sieht als neues Praxiselement ein Praxissemester im Masterstudium vor. Dieses wird von den Hochschulen verantwortet und in Kooperation mit den Schulen sowie den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung durchgeführt.

Nach § 8 Lehramtszugangsverordnung  - LVZ – verfügen die Absolventen des Praxissemesters über die Fähigkeit,

• grundlegende Elemente schulischen Lehrens und Lernens auf der Basis von Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaften zu planen, durchzuführen und zu reflektieren,

• Konzepte und Verfahren von Leistungsbeurteilung, pädagogischer Diagnostik und individueller Förderung anzuwenden und zu reflektieren,

• den Erziehungsauftrag der Schule wahrzunehmen und sich an der Umsetzung zu beteiligen,

• theoriegeleitete Erkundungen im Handlungsfeld Schule zu planen, durchzuführen und auszuwerten sowie aus Erfahrungen in der Praxis Fragestellungen an Theorien zu entwickeln und

• ein eigenes professionelles Selbstkonzept zu entwickeln.

Das Praxissemester ist integraler Bestandteil eines Professionalisierungsprozesses angehender Lehrer, und zwar mit den Schwerpunkten der fachwissenschaftlichen sowie pädagogisch-fachdidaktischen Orientierung auf das Berufsfeld. Es sollen sowohl konzeptionell-analytische als auch reflexiv-praktische Kompetenzen erworben werden, um eine kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit Theorieansätzen, Praxisphänomenen und der eigenen Lehrerpersönlichkeit und eine reflektierte Einführung in das Unterrichten zu ermöglichen.

Unter der Voraussetzung, dass unmittelbar mit Aufnahme des Vorbereitungsdienstes selbstständig unterrichtet werden soll, ist die Ausrichtung der anzustrebenden Kompetenzen hinsichtlich des Unterrichtens und Erziehens, der Einführung in die Leistungsbeobachtung und -beurteilung sowie insgesamt zur Entwicklung eines professionellen Selbstkonzeptes ein besonderes Erfordernis.

Das Praxissemester ist grundsätzlich auf ein Schulhalbjahr bezogen. Der dominante Lernort ist die Schule. Es stehen vier Wochentage für Unterricht unter Begleitung, für die Teilnahme  am schulischen Leben sowie für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der  Studien- und Unterrichtsprojekte zur Verfügung. Während des Praxissemesters findet ein Studientag pro Woche statt.

Am schulpraktischen Teil ist das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Solingen und die Nelson-Mandela-Schule maßgeblich beteiligt. Der schulpraktische Teil stellt einen Beitrag zur Sicherung landesweiter Standards für den Qualifizierungsprozess der Studierenden mit Blick auf den späteren Vorbereitungsdienst sicher.

Während des Praxissemesters werden die Studierenden an unserer Schule von Seminarausbildern des ZfsL Solingen sowie von mit der Ausbildung beauftragten Lehrkraft (ABB) unterstützt. Diese bieten Hilfestellungen bei der Umsetzung der Studien- und Unterrichtsprojekte an, fördern die Entwicklung einer forschenden Lernhaltung und geben Anregungen zur Reflexion der gewonnenen Erfahrungen. 

Die Ausbildungslehrer unserer Schule leisten eine sukzessiv aufbauende, landesweit an verbindlichen Standards ausgerichtete Praxisbegleitung und- ausbildung. Im Mittelpunkt steht hierbei Unterricht unter Begleitung, der -anknüpfend an Hospitationen- eigenständige Unterrichtselemente, Einzelstunden und schließlich die Durchführung von Unterrichtsvorhaben umfasst.

Der Unterricht unter Begleitung wird auf beide Fächer gleichmäßig verteilt und beträgt insgesamt 70 Unterrichtsstunden; davon sind je Fach bzw. Lernbereich jeweils zwei Unterrichtsvorhaben im Umfang von jeweils 12 bis 15 Unterrichtsstunden durchzuführen. 

Die Studierenden sollen in Abstimmung mit unseren konkreten Gegebenheiten vor Ort sowohl ihre universitär vorbereiteten Studien- und Unterrichtsprojekte als auch den während des Praxissemesters durchzuführenden Unterricht unter Begleitung als gleichberechtigte Elemente ihrer Ausbildung im Sinne der angestrebten Kompetenzen durchführen können. 

In diesen Zusammenhängen werden die Studierenden durch die Ausbildungslehrer begleitet. Grundlegendes zu rechtlichen und schulischen Rahmenbedingungen wird in der Schule durch den ABB und die SL im Rahmen des mit dem ZfsL Solingen abgestimmten Ausbildungsprogramms vermittelt. 

Die am Lernort Schule verbrachte Zeit stellt eine Lern- und Entwicklungsphase dar, die durch beratende Elemente geprägt ist.

Die Studierenden führen verpflichtend ein Portfolio, das Teil des alle Praxisphasen umfassenden "Portfolio Praxiselemente" ist. In geeigneter Weise werden darin dokumentiert:

  • Studien- und Unterrichtsprojekte,
  • Planungen, Durchführungen, Auswertungen und Interpretationen zentraler Elemente des Unterrichts unter Begleitung.

Der erfolgreiche Abschluss des Praxissemesters wird an der Schule durch den Nachweis des am Lernort Schule zu leistende Workloads (Bescheinigung der ordnungsgemäßen Durchführung) bestätigt. Dies obliegt der Schulleitung. Die Verantwortung für die Ausbildungsbeiträge unserer Schule trägt ebenfalls die Schulleitung.

 

 

Das Ausbildungsprogramm für Lehramtsanwärter an der Nelson-Mandela-Schule Remscheid

Rechtliche Grundlagen

Grundlagen für die Ausbildung der LAA an der Nelson-Mandela-Schule sind:

OVP v. 10.4.2011, LABG, OBAS, Konzeption neuer VD v. 25.10.2010, Praxiselementerlass v. 21.11.2011, "Hinweise" des Landesprüfungsamtes Dortmund. Die Schule entwickelt das schulische Ausbildungsprogramm in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Solingen auf der Grundlage des Kerncurriculums. (§ 13 OVP v. 10.4.2011)

 

Aufgabenbeschreibungen

 

Die Lehramtsanwärter

Die LAA gestalten und steuern ihre Ausbildung selbstständig und aktiv im Rahmen der schulischen Möglichkeiten. Sie formulieren ihre Beratungsanliegen gegenüber dem Ausbildungsbeauftragten und den Ausbildungslehrern. Die LAA nehmen an den Sitzungen des ABB und der AL teil. Sie beteiligen sich an der kollegialen Diskussion ihrer Ausbildungsschule durch Hospitationen, Feedback, Evaluation und Reflexion und bringen ihre Kenntnisse aktueller fachlicher und fachmethodischer Forschungsstände aktiv in die schulischen Diskurse ein. Die LAA beteiligen sich an ausgewählten Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozessen.

 

Die Schulleitung

Die Schulleitung ist gemäß der OVP der verantwortliche "Schirmherr" der Ausbildung der Referendare.

Sie initiiert und beschließt das Ausbildungsprogramm unserer Schule. Sie benennt die jeweiligen Ausbildungslehrer. Sie ist unmittelbarer Vorgesetzter der LAA und der AL.

Sie kann im Fall der Nichteignung dem/der LAA ggf. den eigenverantwortlichen Unterricht entziehen. Ebenso kann sie im Fall der Nichteignung dem/der AL die Ausbildungsaufgaben entziehen.

 

Die Schulleitung hält in der mittelfristigen Personalplanung Stellen für Referendare frei. Sie sorgt für einen ausbildungsgerechten Einsatz der LAA im Rahmen des bedarfsdeckenden Unterrichts.

Die Schulleiterin erstellt eine Langzeitbeurteilung auf der Grundlage eigener Beobachtungen sowie der Beurteilungsbeiträge der Ausbildungslehrer. Langzeitbeurteilungen beruhen auf der fortlaufenden Begleitung der LAA in allen schulischen Handlungsfeldern. Die Schulleiterin soll vor abschließender Erstellung der Langzeitbeurteilung dem Ausbildungsbeauftragten Gelegenheit zur Stellungnahme zum vorgesehenen Gesamtergebnis geben.

Die Schulleiterin nimmt nach Möglichkeit an den UB und deren Nachbesprechungen teil.

 

Der/Die  Ausbildungsbeauftragte

Zu den Aufgaben des ABB gehört die Unterstützung der Kooperation mit dem ZfsL, insbes. die Teilnahme an zentralen Veranstaltungen des ZfsL Solingen. Auch hält er Kontakt mit anderen Schulen (Karl-Kind-Schule). Ihm obliegt die Koordination der Lehrerausbildung innerhalb der Schule, insbes. die Erstellung und Koordination des Ausbildungsprogramms der Schule und die Information der Schulöffentlichkeit über Belange der Ausbildung. Der ABB berät die Schulleitung. Er koordiniert und leitet die Ausbildungssitzungen, nimmt nach Möglichkeit an den Unterrichtsbesuchen, dem EPG, der UPP teil und führt einen "Referendarordner". Der ABB berät die Ausbildungslehrer. Der ABB soll regelmäßig selbst als Ausbildungslehrer tätig sein. Er berät und unterstützt die LAA.

Vor Eintritt in die UPP soll der ABB oder eine Vertretung zu ausbildungs- und prüfungsrelevanten Aspekten an der Schule gehört werden. Zum Langzeitgutachten der Schulleiterin soll der ABB Gelegenheit zur Stellungnahme bekommen.

Die/Der ABB ist für das "Management" der Gesamtausbildung an unserer Schule verantwortlich.

Er achtet darauf, dass das Ausbildungsprogramm mit den dazugehörenden Standards in den jeweiligen Fächern durchgesetzt wird. Er ist federführend bei der Evaluation des Ausbildungskonzeptes.

 

Eine zentrale Aufgabe des ABB ist es, das Vertrauensverhältnis zwischen LAA und Ausbildungslehrern und der Schulleitung kontinuierlich zu überprüfen und gegebenenfalls durch geeignete Maßnahmen zu stärken.

Vor allem in Problemsituationen ist er verpflichtet, zwischen den jeweiligen Personen Vermittlungsangebote zu unterbreiten und Problemlösungen anzubieten. Dabei achtet er darauf, dass er die Interessen der LAA, aber auch die der AL und der Schulleitung berücksichtigt.

 

Die Ausbildungslehrer

Die AL ermöglichen den LAA ihre Ausbildung durch Hospitationen und Unterricht unter Anleitung wahrzunehmen. Sie begleiten die LAA während ihrer Ausbildungszeit und betreuen sie beratend. Sie tragen erhebliche Verantwortung für den Aufbau und die Durchführung der Ausbildung. Eine zentrale Aufgabe der AL ist die beratende Hilfestellung bei der Vorbereitung des Unterrichts der LAA. Diese Beratung bezieht sich vor allem auf fachdidaktische, auf methodische, auf pädagogische und auf schulrechtliche Aspekte des Unterrichts. Hierfür sind verbindliche Ausbildungsgespräche vorgesehen, in denen der AL zusammen mit seinem LAA eine Planung (Stoffverteilung, Ziele,..) für das jeweilige Fach durchführt und schriftlich fixiert, so dass die Ergebnisse nach einer sinnvollen Zeitstruktur evaluiert werden können. Darüber hinaus muss der gehaltene bzw. vorzubereitende (selbstständige) Unterricht besprochen und reflektiert werden.

Die AL haben die Aufgabe, die LAA in die verschiedenen Felder ihrer erzieherischen Tätigkeit einzuführen und weiter auszubilden. Hierzu zählt z.B. die Beratung bei der Entwicklung eines persönlichen Gesprächs- und Verhaltensstils im Umgang mit Schülern innerhalb und außerhalb des Unterrichts. Einzelgespräche mit Eltern sollten sorgfältig vorbereitet werden. Die Vermittlung von schulrechtlichen Kenntnissen sind hierfür erforderlich. Auch die Evaluation des eigenen Unterrichts unter erzieherischen Aspekten gehört dazu.

In schwierigen Situationen hat der AL die Aufgabe, durch geeignete Maßnahmen und Gespräche den LAA psychologisch zu stützen und ggf. Perspektiven zur Lösung von Konflikten anzubieten.

Jeder AL ist verpflichtet schriftliche Beurteilungsbeiträge zu erstellen. Diese müssen unmittelbar nach Beendigung eines Ausbildungsabschnitts (d.h. der Zeitraum, in der der LAA kontinuierlich von der jeweiligen Ausbildungslehrkraft betreut wird) gefertigt werden, weil die lückenlose Dokumentation der gesamten Ausbildung pro Fach gefordert wird. Die jeweiligen Beurteilungsbeiträge orientieren sich an den sechs Handlungsfeldern und den zugeordneten Kompetenzen. Der Beurteilungsbeitrag wird nicht benotet. Alle Beurteilungsbeiträge werden an der Schule (ABB) gesammelt und zusammen mit der Langzeitbeurteilung mindestens vier Wochen vor der Prüfung an das ZfsL geschickt.

 

Organisatorisches

Nach Möglichkeit wird eine Stunde im Stundenplan der LAA und des ABB für ABB-Sitzungen eingeplant.

Der ABB soll an den Unterrichtsbesuchen und Nachbesprechungen teilnehmen können.

Das Kollegium wird in einer Dienstbesprechung oder Lehrerkonferenz durch den ABB über die OVP und die Organisation der Ausbildung an der Nelson-Mandela-Schule informiert.

 

Das Begleitprogramm

Inhaltlich orientiert sich das Begleitprogramm an den Handlungsfeldern und den Kompetenzen. Mittels des Begleitprogramms werden die Inhalte, die das ZfsL mehr theoriegeleitet vermittelt, aus schulpraktischer Sicht dargestellt und ergänzt. Somit können ausbildungsrelevante Themen aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt werden. Inhalte, die im Seminar nicht thematisiert werden können, werden hier zusätzlich in die Ausbildung eingebracht, so dass eine Ausbildung garantiert werden kann, die auf eine (umfassende) Vermittlung professioneller Grundlagen für eine erfolgreiche Bildungs- und Erziehungsarbeit in der Schule abzielt.

Das Begleitprogramm orientiert sich flexibel an der Ausbildungssituation des LAA. Die Vorbereitung auf das Unterrichten im BdU steht im ersten Quartal im Vordergrund. Im Mittelteil der Ausbildung sind BdU-begleitende Elemente vorrangig, während im Schlussquartal die Examensvorbereitung und -begleitung im Vordergrund stehen.

Viele Aspekte der Ausbildung lassen sich sinnvoll in Anlehnung der Jahresplanung der Schule thematisieren.

 

Die Einführungsphase

Empfang der Referendare, Absolventen des Praxissemesters, Praktikanten und eine erste Einführung in das gesamte schulische Umfeld durch den ABB und die Schulleitung.

  • Begrüßungsgespräch mit den Mitgliedern der Schulleitung, ABB,
  • Ausgabe der Info-Mappe, Schulbegehung, Schlüsselübergabe, Stundenpläne, Vertretungspläne/Vertretungsregelungen, Einführung in den Kopierer, Computerzugang, Mailliste, Telefonliste, Mensa, Regelung bei Erkrankung, ...
  • Jahresplanung,
  • tägliche Dienstpflichten: Vertretungsplan/Stundenplanänderungen, Postfach,
  • Bekanntmachen mit den Fachgruppenvorsitzenden und Lehrkräften der Fachgruppen,
  • Bekanntmachen mit den Kollegen und Personen, die für wichtige organisatorische Abläufe zuständig sind,
  • Schwarzes Brett,
  • Platz im Lehrerzimmer,
  • Übergabe der Schulbücher,
  • Begehung der Fachräume,
  • Vorstellung des Programms der nächsten drei Tage;

Die Info-Mappe enthält:

  • ABC der Schule,
  • das Ausbildungskonzept der Nelson-Mandela-Schule,
  • Leitbild, Schulprogramm,
  • Organisationsplan der Schule,
  • Kollegiumsliste/Kürzel/Fächer/Funktionen/Mailliste/Telefonliste
  • Liste der Fachkonferenzvorsitzenden,
  • Kooperations- und Kommunikationsstrukturen an der Schule,
  • Terminplan,
  • Hausordnung
  • Aufsichten,
  • Stufenplan bei Problemen,
  • Notfallplan,
  • Grundprinzipien des Unterrichtens,
  • Vertretungskonzept, Krankmeldungen,
  • Hinweis auf die Kernlehrpläne und schulinternen LP und den Erarbeitungsstand 

Dokumentation

Der ABB führt den LAA-Ordner.

Aufgaben des LAA:

  • jeweils aktuellen Stundenplan an den ABB und an die stellvertretende Schulleiterin geben,
  • eine Kopie jeweiliger Beurteilung an den ABB (LAA-Ordner) geben,
  • über Unterrichtsbesuche seitens des ZfsL informieren (Fachlehrer, ABB, Stellvertretende Schulleiterin, Schulleiterin);

 

Versetzung und Abschlüsse an der Nelson-Mandela-Schule

An der Nelson-Mandela-Schule können alle Schulabschlüsse der Sekundarstufe I erworben werden:

    • Hauptschulabschluss (nach Klasse 9)
    • Hauptschulabschluss nach Klasse 10
    • Mittlerer Schulabschluss
    • Mittlerer Schulabschluss mit Qualifikation zum Besuch der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe
    • Mittlerer Schulabschluss mit Qualifikation zum Besuch der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe

Für den Erwerb der Abschlüsse gelten die Bedingungen, die das Schulgesetz des Landes NRW und die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I festschreiben.

 

Versetzungsbestimmungen für die integrierte Sekundarschule

Für die Versetzung an der Nelson-Mandela-Schule gelten im Allgemeinen folgende Bestimmungen:

 

§ 21 Allgemeine Versetzungsbestimmungen, Vorversetzung, Wiederholung, Rücktritt 

(1) Das Versetzungsverfahren richtet sich nach § 50 Schulgesetz NRW. Die Schule hat ihren Unterricht so zu gestalten und die Schülerinnen und Schüler so zu fördern, dass die Versetzung der Regelfall ist; die Standards müssen gewahrt bleiben. 

(2) Eine Vorversetzung ist zum Ende eines Schulhalbjahres oder eines Schuljahres möglich. Eine Schule kann leistungsstarke Schülerinnen und Schüler nach der Erprobungsstufe in Gruppen zusammenfassen, die auf Grund individueller Vorversetzung eine Klasse überspringen oder übersprungen haben. 

(3) Eine Schülerin oder ein Schüler kann auf Antrag der Eltern die vorhergegangene Klasse einmal freiwillig wiederholen oder spätestens am Ende des ersten Schulhalbjahres in die vorhergegangene Klasse zurücktreten, wenn sie oder er in der bisherigen Klasse nicht mehr erfolgreich mitarbeiten kann. Darüber entscheidet die Versetzungskonferenz. Zum nächsten Versetzungstermin wird eine Versetzung nicht erneut ausgesprochen. Erworbene Abschlüsse und Berechtigungen bleiben erhalten. 

 

§ 22 Allgemeine Versetzungsanforderungen 

(1) Eine Schülerin oder ein Schüler wird versetzt, wenn 

1. die Leistungen in allen Fächern und Lernbereichen ausreichend oder besser sind oder 

2. nicht ausreichende Leistungen gemäß §§ 25 bis 29 ausgeglichen werden können oder unberücksichtigt bleiben. 

(2) Die Entscheidung der Versetzungskonferenz beruht auf den Leistungen der Schülerin oder des Schülers im zweiten Schulhalbjahr. Die Gesamtentwicklung während des ganzen Schuljahres und die Zeugnisnote im ersten Schulhalbjahr sind zu berücksichtigen.
(3) Eine Schülerin oder ein Schüler kann auch dann versetzt werden, wenn die Versetzungsanforderungen aus besonderen Gründen nicht erfüllt werden konnten, jedoch erwartet werden kann, dass auf Grund der Leistungsfähigkeit, der Gesamtentwicklung und der Förderungsmöglichkeiten der Schule in der nachfolgenden Klasse eine erfolgreiche Mitarbeit möglich ist. Eine Versetzung nach Satz 1 ist ausgeschlossen, wenn damit die Vergabe eines Abschlusses oder einer Berechtigung verbunden ist. 

(4) Die in einem Schuljahr im Wechsel für ein Schulhalbjahr unterrichteten Fächer eines Lernbereichs (Halbjahresunterricht) sind als versetzungswirksam anzukündigen. 

(5) Leistungen in Arbeitsgemeinschaften sind nicht versetzungswirksam.

 

§ 29 Besondere Versetzungsbestimmungen für die Sekundarschule 

  1. In der Sekundarschule nach § 20 Absatz 5 und 6 gelten die Versetzungsbestimmungen des § 28.

§ 28 Besondere Versetzungsbestimmungen für die Gesamtschule 

(1) Die Schülerinnen und Schüler gehen ohne Versetzung in die Klassen 6 bis 9 über. Die Klassenkonferenz soll den Verbleib in der bisherigen Klasse empfehlen, wenn die Schülerin oder der Schüler dadurch besser gefördert werden kann. Diese Empfehlung ist mit den Eltern zu beraten. Der Empfehlung der Klassenkonferenz wird entsprochen, sofern die Eltern nicht schriftlich widersprechen. 

(2) Eine Schülerin oder ein Schüler wird in die Klasse 10 versetzt, wenn die Bedingungen für die Vergabe des Hauptschulabschlusses (§ 40 Absatz 2) erfüllt sind.

 

VV zu § 28 

28.1 zu Absatz 1 

Ist im zweiten Schulhalbjahr absehbar, dass die Klassenkonferenz den Verbleib der Schülerin oder des Schülers in der bisherigen Klasse empfehlen wird, unterrichtet die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer die Eltern schriftlich spätestens zehn Wochen vor Beginn der Sommerferien und bietet ihnen einen Beratungstermin an. 

 

Erwerb von Abschlüssen

Für die Vergabe der Schulabschlüsse ist nicht zuletzt entscheidend, in welcher Anzahl ein Schüler/eine SchülerIn am Unterricht auf der Erweiterungsebene teilgenommen hat. Daher ist auch §20 der APO SI relevant:

 

§20, Abs. 5

(5) In der Sekundarschule in der integrierten Form beginnt der Unterricht mit weiteren Maßnahmen der Binnendifferenzierung auf zwei Anspruchsebenen (Grundebene, Erweiterungsebene) in Mathematik und in Englisch in Klasse 7, in Deutsch in Klasse 8 oder in Klasse 9, in einem der Fächer Physik oder Chemie in Klasse 9. Die Entscheidungen trifft die Schulkonferenz. 

 

Nach Klasse 9 wird in der Regel der Hauptschulabschluss erworben. Für die Versetzung in Klasse 10 ist der Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 9 Bedingung. Nach Klasse 10 kann der Hauptschulabschluss nach Klasse 10 erworben werden. Für beide Hauptschulabschlüsse sind -neben den allgemeinen Versetzungsbestimmungen- die Versetzungsanforderungen für die Hauptschule (§25) von Bedeutung:

 

§ 40 Hauptschulabschluss
(1) Für das Verfahren bei der Vergabe des Hauptschulabschlusses gilt § 50 Schulgesetz NRW entsprechend; ein Abschlussverfahren nach dem Abschnitt 5 dieser Verordnung findet nicht statt. 

(3) Eine Schülerin oder ein Schüler der Gesamtschule oder Sekundarschule nach § 20 Absatz 5 oder 6 erwirbt mit der Versetzung in die Klasse 10 den Hauptschulabschluss, wenn die Versetzungsanforderungen der Hauptschule (§ 22 Absatz 1, § 25 Absatz 1 und 2) erfüllt sind. 

 

VV zu § 40 

40.3 zu Absatz 3 

40.3.1 Für den Hauptschulabschluss sind in den Lernbereichen Arbeitslehre und Naturwissenschaften ausschließlich die Einzelnoten der Fächer Technik, Wirtschaft, Hauswirtschaft sowie Biologie, Physik, Chemie maßgeblich. 

40.3.2 In den Fächern, die auf zwei unterschiedlichen Anspruchsebenen unterrichtet werden, können bei erteiltem Unterricht auf der Erweiterungsebene die Mindestanforderungen um eine Notenstufe unterschritten werden. 

 

§ 41 Hauptschulabschluss nach Klasse 10
(1) Eine Schülerin oder ein Schüler der Hauptschule, der Sekundarschule oder der Gesamtschule erwirbt nach dem Abschlussverfahren am Ende der Klasse 10 den Hauptschulabschluss nach Klasse 10, wenn sie oder er die Versetzungsanforderungen gemäß § 22 Absatz 1 und § 25 Absatz 1 und 2 erfüllt.

 

VV zu § 41 

41.1 zu Absatz 1 

41.1.1 Für die Vergabe des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10 wird für die Lernbereiche Arbeitslehre und Naturwissenschaften jeweils eine Gesamtnote gebildet. Die Lernbereichsnote wird von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern gemeinsam festgesetzt. Eine zusätzliche Benotung der Einzelfächer der Lernbereiche findet nicht statt. 

41.1.2 In Gesamtschulen und in Sekundarschulen nach § 20 Absatz 5 und 6 können in den Fächern, in denen Unterricht auf der Erweiterungsebene erteilt wurde, die Mindestanforderungen um eine Notenstufe unterschritten werden. 

§ 25 Besondere Versetzungsbestimmungen für die Hauptschule
(1) Eine Schülerin oder ein Schüler wird auch dann in die Klassen 7 bis 9 und 10 Typ A versetzt, wenn die Leistungen 

1. in nicht mehr als einem der Fächer Deutsch, Mathematik, Eng-
lisch mangelhaft sind,

2. in einem der Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch mangelhaft
und in einem der übrigen Fächer nicht ausreichend sind oder

3. in nicht mehr als zwei der übrigen Fächer nicht ausreichend,
darunter in einem Fach mangelhaft sind.

(2) Bei der Versetzung in die Klassen 9 und 10 Typ A wird abweichend von Absatz 1 die Leistung in der Fremdsprache der Gruppe der übrigen Fächer zugeordnet. 

 

 

Für die Vergabe des Mittleren Schulabschlusses gelten an der Nelson-Mandela-Schule folgende Bedingungen:

 

§ 42 Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife)

(3) Eine Schülerin oder ein Schüler der Gesamtschule oder der Sekundarschule nach § 20 Absatz 5 oder 6 erwirbt nach dem Abschlussverfahren am Ende der Klasse 10 den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife), wenn sie oder er 

 

1. an mindestens zwei Kursen oder dem Unterricht in zwei Fächern auf Erweiterungsebene teilgenommen hat, 

2. in den Kursen auf Erweiterungsebene oder den Fächern mit Unterricht auf Erweiterungsebene und im Wahlpflichtunterricht mindestens ausreichende, in den Fächern der Grundkurse oder in den Fächern mit Unterricht auf der Grundebene mindestens befriedigende Leistungen erzielt hat und 

3. in den anderen Fächern bei sonst mindestens ausreichenden Leistungen in zwei Fächern mindestens befriedigende Leistungen erzielt hat.

Hat eine Schülerin oder ein Schüler mehr als zwei Erweiterungskurse oder Fächer mit Unterricht auf Erweiterungsebene besucht, werden die Leistungen in diesen Fächern wie eine um eine Notenstufe bessere Leistung im Grundkurs oder auf der Grundebene gewertet. Der Abschluss wird auch dann vergeben, wenn die geforderten Leistungen in nicht mehr als einem der Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, Fach des Wahlpflichtunterrichts oder in nicht mehr als einem der übrigen Fächer um eine Notenstufe unterschritten werden und diese Leistung durch eine bessere Leistung in einem anderen Fach ausgeglichen wird; dabei muss die Minderleistung in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Fach des Wahlpflichtunterrichts durch eine bessere Leistung in einem anderen Fach dieser Fächergruppe ausgeglichen werden. Eine Unterschreitung der Leistungen in den übrigen Fächern um bis zu zwei Notenstufen bleibt unberücksichtigt. 

 

Mit der Fachoberschulreife kann die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben werden:

 

§ 43 Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe

4) Eine Schülerin oder ein Schüler der Gesamtschule oder der Sekundarschule nach § 20 Absatz 5 oder 6 erwirbt mit dem mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe und setzt die Schullaufbahn dort in der Einführungsphase fort, wenn 

1. sie oder er an mindestens drei Erweiterungskursen oder am Unterricht in mindestens drei Fächern auf Erweiterungsebene teilgenommen hat, 

2. die Leistungen in den Fächern der Erweiterungskurse oder des Unterrichts der Erweiterungsebene und im Fach des Wahlpflichtunterrichts mindestens befriedigend und im Fach des Grundkurses oder im Fach mit Unterricht auf der Grundebene mindestens gut sind und 

3. die Leistungen in den übrigen Fächern mindestens befriedigend sind. 

Bei der Teilnahme an mehr als drei Erweiterungskursen oder am Unterricht in mehr als drei Fächern auf Erweiterungsebene wird die im Fach des vierten Erweiterungskurses oder des vierten Faches auf Erweiterungsebene erzielte Leistung wie eine um eine Notenstufe bessere Note im Fach des Grundkurses oder des Fachs mit Unterricht auf der Grundebene gewertet. Die Berechtigung wird auch dann vergeben, wenn die geforderten Leistungen in nicht mehr als einem der Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, Fach des Wahlpflichtunterrichts um eine Notenstufe unterschritten werden und diese Leistung durch eine bessere Note in einem anderen Fach dieser Fächergruppe ausgeglichen wird. Bis zu zwei Unterschreitungen um eine Notenstufe und eine weitere Unterschreitung um bis zu zwei Notenstufen in der Gruppe der übrigen Fächer müssen durch jeweils mindestens gute Leistungen in anderen Fächern ausgeglichen werden. Jedes Fach darf nur einmal zum Ausgleich herangezogen werden. 

(5) Eine Schülerin oder ein Schüler der Gesamtschule oder der Sekundarschule nach § 20 Absatz 5 oder 6 mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe wird durch Beschluss der Abschlusskonferenz zum Besuch auch der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe zugelassen, wenn sie oder er bis zum Ende der Klasse 10 am Unterricht in einer zweiten Fremdsprache teilgenommen hat, die Leistungen die Anforderungen nach Absatz 4 übertreffen und die Abschlusskonferenz davon überzeugt ist, dass sie oder er auf Grund der gezeigten Leistungen erfolgreich am Unterricht in der Qualifikationsphase teilnehmen kann. 

6) Die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe schließt die Berechtigung zum Besuch der Bildungsgänge des Berufskollegs ein, die zur allgemeinen Hochschulreife führen

 

Unter bestimmten Umständen kann ein Abschluss oder eine Berechtigung mittels einer Nachprüfung erworben werden:

 

§ 44 Nachprüfung zum Erwerb von Abschlüssen und Berechtigungen 

(1) Eine Schülerin oder ein Schüler kann eine Nachprüfung ablegen, um nachträglich einen Abschluss oder eine Berechtigung zu erwerben. 

(2) Die Schulleiterin oder der Schulleiter spricht die Zulassung zur Nachprüfung aus, wenn durch die Verbesserung der Note von „mangelhaft“ auf „ausreichend“ in einem einzigen Fach die Voraussetzungen für den Erwerb des angestrebten Abschlusses erfüllt würden oder in der Hauptschule, der Realschule, der Sekundarschule oder der Gesamtschule durch die Verbesserung der Note um eine Notenstufe in einem einzigen Fach die Voraussetzungen für den Erwerb der angestrebten Berechtigung erfüllt würden. 

(3) Eine Nachprüfung ist nicht möglich 

1. in einem Fach der Prüfung im Abschlussverfahren am Ende der Klasse 10 (§ 30) und

2. in einem Fach, das bei einer Versetzung oder beim Erwerb eines Abschlusses oder einer Berechtigung zum Notenausgleich her- angezogen werden soll.

(4) Kommen für die Nachprüfung mehrere Fächer in Betracht, wählt die Schülerin oder der Schüler das Fach.
(5) Für das Verfahren gilt § 23 Absatz 3, 4 und 6.
(6) Wer auf Grund des Ergebnisses der Nachprüfung die Abschluss- oder Berechtigungsbedingungen erfüllt, hat damit den Abschluss oder die Berechtigung erworben. Die Schülerin oder der Schüler erhält ein neues Zeugnis mit einer um eine Notenstufe verbesserten No- te. Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die Nachprüfung bestanden wurde. Im Übrigen gilt § 7. 

 

Das Abschlussverfahren

Für das zentrale Anschlussverfahren gelten folgende Regelungen:

 

§ 30 Allgemeine Bestimmungen
(1) Der Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) werden in Klasse 10 der Hauptschule, der Gesamtschule und der Sekundarschule nach einem Abchlussverfahren erworben. Dies gilt auch für den Erwerb des mittleren Schulabschlusses (Fachoberschulreife) und eines dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertigen Abschlusses in der Realschule. Die Noten im Zeugnis am Ende der Klasse 10 beruhen auf 

1. den schulischen Leistungen in der Klasse 10 sowie Prüfungen in
den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch und

2. den schulischen Leistungen im zweiten Halbjahr der Klasse 10
(§ 22 Absatz 2) in den übrigen Fächern.

Im Gymnasium werden diese Abschlüsse nach Maßgabe der Verordnung über den Bildungsgang und die Abiturprüfung in der gymnasialen Oberstufe erworben. 

(2) Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 der öffentlichen und der als Ersatzschulen genehmigten Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Sekundarschulen nehmen an den Prüfungen teil. 

(3) Für die Prüfungen an einer Schule ist im Rahmen der Vorgaben des Ministeriums die Schulleiterin oder der Schulleiter oder eine von ihr oder ihm mit der Koordination beauftragte Lehrkraft verantwortlich. 

 

§ 31 Gliederung und Zeit der Prüfungen, Abschlusskonferenz
(1) Die Prüfungen werden schriftlich abgelegt, in den Fällen des § 34 Absatz 2 und 3 auch mündlich.
(2) Das Ministerium bestimmt den landeseinheitlichen Termin für die schriftlichen Prüfungen und den Zeitraum für die mündlichen Prüfungen. 

(3) Über die Vergabe des Abschlusses und der Berechtigung ent- scheidet die Klassenkonferenz als Abschlusskonferenz. Für das Verfahren gilt § 50 Schulgesetz NRW entsprechend, soweit sich für die Prüfungen in den Fächern gemäß § 30 Absatz 1 Nummer 1 aus die- sem Abschnitt nichts Anderes ergibt. 

 

§ 32 Vornote, Prüfungsnote, Abschlussnote
(1) In jedem Prüfungsfach setzt die Fachlehrerin oder der Fachlehrer vor dem Termin für die mündliche Prüfung die Vornote fest. Sie beruht auf den Leistungen seit Beginn des Schuljahres. 

(2) Jede Prüfungsarbeit ist nach Maßgabe des § 33 Absatz 3 mit einer Note zu bewerten (Prüfungsnote). 

(3) Die Abschlussnote beruht je zur Hälfte auf der Vornote und auf der Prüfungsnote, in den Fällen des § 34 Absatz 2 und 3 im Verhältnis 5 : 3 : 2 auf der Vornote, der Prüfungsnote und dem Ergebnis der mündlichen Prüfung. Ergeben sich in den Fällen des § 34 Absatz 2 und 3 bei der Berechnung der Abschlussnote Dezimalstellen, so ist bis ein- schließlich zur Dezimalstelle 5 die bessere Note festzusetzen. Die Abschlussnote wird in das Zeugnis übernommen. 

 

§ 33 Schriftliche Prüfung
(1) Das Ministerium stellt landeseinheitliche Prüfungsaufgaben und bestimmt die Bearbeitungsdauer.
(2) Die Prüfungsaufgaben beruhen auf den Unterrichtsvorgaben für die Schulformen der Sekundarstufe I. Sie erstrecken sich auf die erwarteten Lernergebnisse am Ende der Klasse 10. 

(3) Die Fachlehrerin oder der Fachlehrer beurteilt und bewertet die Prüfungsarbeit im Rahmen der vom Ministerium erstellten Beurteilungs- und Bewertungsgrundsätze und schlägt eine Note vor. Die Schulleiterin oder der Schulleiter beauftragt eine zweite Lehrkraft mit der Zweitkorrektur. Weichen die Notenvorschläge voneinander ab und können sich die Lehrkräfte nicht einigen, zieht die Schulleiterin oder der Schulleiter eine weitere Lehrkraft hinzu. In diesem Fall wird die Note im Rahmen der vorgeschlagenen Noten durch Mehrheitsbeschluss festgesetzt. 

 

§ 34 Weiteres Verfahren
(1) Weichen die Vornote und die Prüfungsnote um eine Note voneinander ab, bestimmt die Fachlehrerin oder der Fachlehrer in Abstimmung mit der Zweitkorrektorin oder dem Zweitkorrektor die Abschlussnote.
(2) Weichen die Vornote und die Prüfungsnote um zwei Noten voneinander ab, findet eine mündliche Prüfung statt, wenn die Schülerin oder der Schüler es wünscht. 

(3) In allen anderen Fällen, in denen die Vornote und die Prüfungsnote voneinander abweichen, findet eine mündliche Prüfung statt. 

 

§ 35 Fachprüfungsausschüsse
Für die mündliche Prüfung und für die Entscheidungen über die Abschlussnote in den Fällen des § 34 Absatz 2 und 3 werden Fachprüfungsausschüsse gebildet. Einem Fachprüfungsausschuss gehören an: 

1. die Schulleiterin oder der Schulleiter oder eine von ihr oder ihm
beauftragte Lehrkraft (Vorsitz),

2. die Fachlehrerin oder der Fachlehrer und

3. eine weitere von der Schulleiterin oder dem Schulleiter benannte Lehrkraft.
§ 36 Mündliche Prüfung

  1. (1)Die mündliche Prüfung dauert je Schülerin oder Schüler in der Regel 15 Minuten. Sie ist eine Einzelprüfung. 

 

§ 37 Erwerb des Abschlusses und der Berechtigung
(1) Nach der mündlichen Prüfung stellt die Abschlusskonferenz die Prüfungsergebnisse fest. 

(2) Die Abschlusskonferenz stellt auf Grund der schulischen Leistungen in der Klasse 10 sowie der Prüfungsergebnisse (§ 30 Absatz 1) fest, welchen Abschluss und welche Berechtigung gemäß §§ 41 bis 43 die Schülerin oder der Schüler erworben hat. 

 

§ 38 Erkrankung, Versäumnis, Täuschungsversuch
(1) Eine Schülerin oder ein Schüler kann Prüfungen nachholen, die sie oder er wegen einer durch ärztliches Attest nachgewiesenen Krankheit oder aus einem anderen nicht zu vertretenden Grund ver- säumt hat. In den anderen Fällen wird eine nicht erbrachte Leistung 

wie eine ungenügende Leistung bewertet. 

(2) Bei einem Täuschungsversuch gelten die Vorschriften für die Leistungsbewertung (§ 6 Absatz 7) entsprechend. Die Entscheidung trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter. 

 

§ 39 Wiederholung der Klasse 10 

Wer als Schülerin oder Schüler 

6. der Sekundarschule nach § 20 Absatz 5 oder 6 den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder den angestrebten mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife),

nicht erreicht hat, kann die Klasse 10 einmal wiederholen und nimmt danach erneut an der Prüfung teil. § 2 und § 24 bleiben unberührt. 

 

 

Tabellarische Übersicht zu den Abschlüssen an der Nelson-Mandela-Schule

 

Hauptschulabschluss nach Klasse 9 (§40, 3)

 

Fächergruppe 1:

D, M

Unterricht auf der E-Ebene

nicht erforderlich

G-Ebene

mindestens 4

Fächergruppe 2 :

E, WP, übrige Fächer

E, WP

mindestens 4

übrige Fächer

mindestens 4

 

mögliche Defizite: 

1x Note 5 in Fächergruppe 1 und 1x Note 5 oder 6 in Fächergruppe 2, 

oder
1x Note 5 in Fächergruppe 2 und 

1x Note 5 oder 6 in Fächergruppe 2 (wenn Fächergruppe 1 ohne Defizit) 

5 auf der Erweiterungsebene wird als 4 auf der Grundebene gewertet. (Kurswechsel)

 

Hauptschulabschluss nach Klasse 10 (§41, 3)

 

Fächergruppe 1:

D, M, AL, NW

Unterricht auf der E-Ebene

nicht erforderlich

G-Ebene

mindestens 4

Fächergruppe 2 :

E, WP, übrige Fächer

E, WP

mindestens 4

übrige Fächer

mindestens 4

 

mögliche Defizite: 

1x Note 5 in Fächergruppe 1 und 1x Note 5 oder 6 in Fächergruppe 2, 

oder
1x Note 5 in Fächergruppe 2 und 

1x Note 5 oder 6 in Fächergruppe 2 (wenn Fächergruppe 1 ohne Defizit) 

5 auf der Erweiterungsebene wird nicht als 4 auf der Grundebene gewertet.

 

Mittlerer Schulabschluss

Fächergruppe 1:

D, M, E, WP 

Fächergruppe 2 :

übrige Fächer auch PH oder CH (differenziert)

E-Ebene:

mind. 4

mind. 4

G-Ebene:

mind. 3

mind. 3

WP:

mindestens 4

 

übrige Fächer

2 x 3 ; ansonsten Note 4 

 

mögliche Defizite:

1 x eine Note schlechter in Fachgruppe 1 oder Fachgruppe 2, falls Ausgleich in gleicher Fachgruppe um eine Note besser 

und 

1 x um bis zu zwei Noten schlechter in Fachgruppe 2 (ohne Ausgleich) 

Fachgruppe 1 darf Fachgruppe 2 ausgleichen - nicht aber umgekehrt 

 

 

Mittlerer Schulabschluss mit Qualifikation zum Besuch der Einführungsphase der Gymnasialen Oberstufe

Fächergruppe 1:

D, M, E, WP 

 

Fächergruppe 2:

übrige Fächer auch PH oder CH (differenziert)

 

E-Ebene:

mind. 3

mind. 3

mind. 3

G-Ebene:

mind. 2

 

 

WP:

mindestens 3

 

 

übrige Fächer

alle mindestens 3

 

1 x eine Note schlechter in Fachgruppe 1 mit Ausgleich in Fachgruppe 1
und
maximal 2x Note 4 und 1x Note 4 o. 5 

in Fachgruppe 2 mit entsprechend vielen Ausgleichsnoten (z.B. 3 x Note 2) 

Fachgruppe 1 darf Fachgruppe 2 ausgleichen - nicht aber umgekehrt

 

Mittlerer Schulabschluss mit besonderer Qualifikation

Unter bestimmten Bedingungen kann die Qualifikation für den Besuch der Qualifikationsphase der Gymnasialen Oberstufe erworben werden, die Einführungsphase kann dann übersprungen werden. Ob das empfehlenswert ist, muss im Einzelfall geprüft werden.

 

   
Fr Dez 15
Vorlesewettbewerb, Meldeschluss für Schulsieger
Di Dez 19 @08:00 - 01:30PM
Netzwerk Zukunftsschulen
Di Dez 19 @13:30 - 03:00PM
4. LehrerInnenkonferenz
Mi Dez 20 @11:45 - 01:15PM
SL- Teambesprechung
Fr Dez 22
Ausgleichstag TdoT
   

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