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Aus dem Gründungskonzept der Schule

„Kinder sind verschieden. Unterschiedliche Charaktere, Startbedingungen, Begabungen, Lerntypen, Lerntempi, Interessen bis hin zu differenzierten familiären, sozialen und kulturellen Hintergründen machen klar: So individuell wie sie sind, muss auch ihr Lernweg sein. Keine einzelne Methode, kein einzelner Inhalt und kein einzelner Lernweg können allen Unterschieden gerecht werden. Individuelle Förderplanung, die die persönliche Situation berücksichtigt, bildet die Basis für individuelles Lernen (siehe auch Förderkonzept, 4.3.4).

Elementare Voraussetzungen um Verantwortung für den eigenen Lernprozess zu übernehmen, den eigenen Lernprozess zu steuern und an gegebenen Anforderungen auszurichten sind nicht nur die Bereitschaft zu schulischem, sondern vielmehr zu lebenslangem Lernen, das heute eingefordert wird. Wer frühzeitig erfährt, dass Lernen und Wissenserwerb aktive, die eigene Person und den individuellen Wissensstand einbeziehende Prozesse sind, wird dies in seinem weiteren beruflichen und privaten Handeln zu nutzen wissen.  

 

Selbstgesteuerte Lern- und Arbeitszeit im Rahmen der dafür vorgesehenen Stunden innerhalb des Wochenplans zählt zu den pädagogischen Säulen der Sekundarschule Remscheid. Bereits ab 
Klasse 5 werden diese Stunden im Stundenplan verankert und in allen Jahrgangsstufen fortgeschrieben.

 

Selbstgesteuertes Lernen und Arbeiten bedeutet jedoch nicht, die Schülerinnen und Schüler bei der Bearbeitung vorbereiteter Materialien vollständig sich selbst zu überlassen, sondern sie vielmehr durch Lehrkräfte, Sonder- und Sozialpädagogen, die als Lernberater agieren, in diesem Prozess zu begleiten und sukzessiv zu mehr Eigenständigkeit zu führen. Als Stunden des individuellen Lernens und der Binnendifferenzierung sind sie unmittelbar mit der individuellen Förderplanung verknüpft.

 

Selbstgesteuertes Lernen und Arbeiten findet in Einzelarbeit, Partnerarbeit und Gruppenarbeit statt. Wichtige Voraussetzung ist eine Lernumgebung, die über ausreichende Neben- und Kleingruppenräume zur räumlichen Trennung verfügt.“

 

Das gegenwärtige Konzept

An der Nelson-Mandela-Schule werden Teile des Unterrichts als Zeit des selbstgesteuerten Lernens gestaltet.

In diesen Lernzeiten, den SEGEL-Stunden, arbeiten die Schülerinnen und Schüler an 

  • differenzierten Wochenaufgaben, die der Festigung und Übung von Unterrichtsinhalten dienen,
  • individuellen Förderaufgaben,
  • Wahlaufgaben,
  • Projekten und Werkstätten,
  • freien Aufgaben.

 

Wochenaufgaben werden von den jeweiligen Fachlehrerinnen und Fachlehrern ggf. in Absprache mit den Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen für jeweils eine Schulwoche erteilt. Die Aufgaben berücksichtigen unterschiedliche Lerntypen und Anspruchsniveaus. Dabei ist es auch möglich, dass Schülerinnen und Schüler Aufgaben aus einem vorbereiteten Pool von Wahlaufgaben bearbeiten. Auch diese Aufgaben sind Pflichtaufgaben.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Aufgaben im Rahmen eines Projektes oder einer Lernwerkstatt zu erteilen. In diesem Fall erhalten die Lernenden Arbeitsmaterialien, die über einen längeren aber dennoch klar umrissenen Zeitraum bearbeitet werden müssen.

Förderaufgaben werden auf der Basis eines vorangegangenen standardisierten Diagnoseverfahrens von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern der Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik in Form von Förderheftern oder speziellen Arbeitsheften bereitgestellt und können auch längerfristig geplant und bearbeitet werden. Festgelegt ist, dass ein Drittel der SEGEL-Stunden für die Bearbeitung von individuellen Förderaufgaben verwendet wird.

Weiterhin können die Lernenden in den SEGEL-Stunden auch freie Aufgaben bearbeiten, zu denen auch Lernspiele gehören.

Zu Beginn einer SEGEL-Woche werden die Aufgaben den Schülerinnen und Schülern in schriftlicher Form übermittelt. Die Aufgaben werden im SEGEL-Planer oder -Logbuch notiert und zusätzlich in einer Übersicht, die im Klassenraum aushängt, dokumentiert (SEGEL-Kompass).

Erledigte Aufgaben lassen die Lernenden von der betreuenden Lehrerin/dem betreuenden Lehrer abzeichnen.

Am Ende einer SEGEL-Woche haben so die Eltern der Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, anhand des SEGEL-Planers, zu kontrollieren, ob alle Wochenaufgaben erledigt wurden. Sie zeichnen den vorgelegten Wochenplan ebenfalls ab.

 

In der folgenden Woche kontrollieren die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer in den SEGEL-Stunden, ob der Wochenplan abgezeichnet wurde. Ist das der Fall, erhält die Schülerin der Schüler eine Unterschrift für den jeweiligen Wochenplan. Ist ein Wochenplan unvollständig, wird dieses den Eltern über den Nachrichtenteil des Wochenplans mitgeteilt.

 

   

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